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    <title>Knockin&apos; on Heavens Door</title>
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    <dc:publisher>Anarchist</dc:publisher>
    <dc:creator>Anarchist</dc:creator>
    <dc:date>2006-12-10T01:45:12Z</dc:date>
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    <title>Knockin&apos; on Heavens Door</title>
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    <title>Für immer oder für nie</title>
    <link>http://anarchist.twoday.net/stories/3046619/</link>
    <description>Heute morgen im Reisebüro einen Flug nach Mexiko-City für den zwanzigsten Dezember gebucht.&lt;br /&gt;
Mal schauen, ist ein Spiel auf »Leben und Tod«, doch was hab ich schon zu verlieren? Meine Frau treibt mich bis in den Untergang, das weiß sie, vielleicht will sie es, vielleicht hat sie sogar Recht, ich habe sie betrogen, ich habe sie verletzt, leugnen ist billig, ich lieb sie ja noch, so sehr du eine Frau lieben kannst.&lt;br /&gt;
Wenn ich sie nicht finde in MC, ich geb&apos; mir fünf Tage, fahr ich zu alten Bekannten rauf nach Kanada, in den Schnee, in den Winter um ein letztes Mal einen Versuch zu unternehmen mit allem abzuschließen, auf die eine oder andere Art. Liebe ist das Beste was der Typ den sie Gott nennen den Menschen gegeben hat, und Liebe ist das schlimmste Land dessen Grenzen der Typ absteckt den sie Luzifer nannten.&lt;br /&gt;
Ex oder Hopp.</description>
    <dc:creator>Anarchist</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Anarchist</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-10T01:43:00Z</dc:date>
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    <title>Für immer oder für nie</title>
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    <description>Heute morgen im Reisebüro einen Flug nach Mexiko-City für den zwanzigsten Dezember gebucht.&lt;br /&gt;
Mal schauen, ist ein Spiel auf »Leben und Tod«, doch was hab ich schon zu verlieren? Meine Frau treibt mich bis in den Untergang, das weiß sie, vielleicht will sie es, vielleicht hat sie sogar Recht, ich habe sie betrogen, ich habe sie verletzt, leugnen ist billig, ich lieb sie ja noch, so sehr du eine Frau lieben kannst.&lt;br /&gt;
Wenn ich sie nicht finde in MC, ich geb&apos; mir fünf Tage, fahr ich zu alten Bekannten rauf nach Kanada, in den Schnee, in den Winter, um ein letztes Mal einen Versuch zu unternehmen mit allem abzuschließen, auf die eine oder andere Art. Liebe ist das Beste was der Typ den sie Gott nennen den Menschen gegeben hat, und Liebe ist das schlimmste Land dessen Grenzen der Typ absteckt den sie Luzifer nannten.&lt;br /&gt;
Ex oder Hopp.</description>
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    <dc:date>2006-12-10T01:43:00Z</dc:date>
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    <title>Ihre Postkarte aus Mexiko</title>
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    <description>Montagabend, habe grade beim reinkommen noch einmal in den Briefkasten geschaut, und fand: eine Postkarte aus  Mexiko. »Stierkampf« steht groß drauf, und untendrunter steht ein grußlos-kaltes »Evi«.&lt;br /&gt;
Das erste &quot;Lebenszeichen&quot; von ihr seit Juli. Sie ist in Mexiko, ich habe es schon geahnt, und sie hat unsere kleine Tochter dabei. »Stierkampf« steht auf der Postkarte, sie weiß natürlich, mein Sternzeichen ist Stier, sie zieht mich auf, sie hasst mich so wie ich sie hasse. Dabei wissen wir beide das es Liebe ist, aber was nicht geht, geht nicht. Wir haben es probiert, fünf lange Jahre, tausendmal Streit und tausendmal Versöhnung, Ekstase und Ödnis im nicht selten stündlichen Wechsel. &lt;br /&gt;
Morgen gehe ich in mein Reisebüro und buche einen Flug in ein mittelamerikanisches Land in dem Stierkämpfe stattfinden.</description>
    <dc:creator>Anarchist</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Anarchist</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-04T20:28:00Z</dc:date>
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    <title>Scheinheilige Weihnachtszeit.</title>
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    <description>Da blinken sie wieder auf, an allen Ecken, an allen Fenstern, in Rot, in Weiß, in Blau und in was weiß ich für Farben und Formen. Hinter den Fenstern, die Gutbürgerlichkeit und Wärme und Frieden posaunen, das gleiche Spiel wie von Januar bis November. Täuschung, Lüge, Betrug, Misshandlung und Nichtbeachtung. &lt;br /&gt;
Werbeplakate, Kauf-mich-und-verschenk-mich-Flyer im Briefkasten, alle Welt freut sich auf die Weihnachtszeit, die Umsätze sollen brummen, &lt;i&gt;Gott hätte es auch so gemacht&lt;/i&gt;, hätte es ihn gegeben als der Kapitalismus siegte. Das Geschäft mit den Handys und Suppenschüsseln und Antifaltencremes boomt, scheiß auf die Liebe, sagen sie ohne das ihre Lippen Worte formen, die Scheinheiligen. Merry Christmas.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Anarchist</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-03T17:13:00Z</dc:date>
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    <title>Ich werde ihn töten, ich schwöre.</title>
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    <description>Den der in mir wohnt, diesen elenden Dämon der mich ein ums andere Mal in die Irre führt, der mir Frau und Kind gestohlen hat, der mich in ein Schwarzes Loch einpfercht und mir Abscheulichkeiten zum täglichen Mahl vorsetzt. Ich werde, bald schon, vielleicht am vierundzwanzigsten, den Dolch in seinen stinkenden Leib rammen. Dickflüssig rinnt der Saft aus meinen Eingeweiden, schwer als flössen Berge aus mir heraus. Worte sind nichts von Bedeutung für ihn, er reimt seinen Hass in Dimensionen die Ozeane aus Blut gebaren, tausendmal. Hängt ihn höher, lächle ich, du mein Feind, du mein Schicksal, ich vermisse sie so sehr, die beiden die mein Alles waren, die beiden ohne die mein Leben nicht die Fluse auf dem Teppich wert ist. Ich werde dich töten, Dämon in mir!</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Anarchist</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-03T00:22:00Z</dc:date>
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    <title>Ich will sie ficken, sie will auch, ziert sich aber.</title>
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    <description>Das sitzt sie, jeden Abend, kurz vor acht. Die kleine Schönheit an Kasse Nummer eins. Sie lächelt mich verlegen an, schaut mir, während ich so tue als interessierten mich Weihnachtsmänner aus Schokolade, auf die ausgebeulte Hose und wird rot dabei. Wie alt ist sie wohl? »Auszubildende« steht auf ihrem Namensschild­chen das ihr langes hellbraunes Haar teilweise ver­deckt. Sie ist ein Kind, aber sie sieht nicht so aus, sie wirkt wie ein Kind im Körper einer jungen attraktiven Frau. Ich weiß nicht, was tun, sie könnte meine Tochter sein, am Ende ist sie sogar meine Tochter, ich habe jede Erinnerung an die Zeit vor sechzehn oder siebzehn Jahren verloren. Morgen werd ich sie anmachen, es ist dann Samstag, komm mit, ich lad&apos; dich ein, wir gehen in die Stadt ne Pizza essen, dann zeig ich dir meine Instrumente die im Schlafzimmer bei mir rumstehen, wir spielen ein bisschen drauf und dann fahr ich dich heim, alles ganz brav, versteht sich. Ob sie mit mir geht?</description>
    <dc:creator>Anarchist</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Anarchist</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-02T01:12:00Z</dc:date>
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    <title>Totenköpfe tanzen Tango</title>
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    <description>Bing Crosby singt Winter Wonderland. Was für ein Mist da aus den Lautsprechern ertönt. Kerzen brennen, wie immer, die Vorhänge aus schwarzem Samt trennen mich von der natürlichen Dunkelheit draussen, freier diesiger Novemberhimmel. Ein Totenkopf springt von der Couch und tanzt auf dem Tisch wie ein Zitteraal einen mir unsinnig erscheinenden Tanz. Eine schwarze Zunge schiesst aus seinem blanken Oberkiefer für Se­kundenbruchteile heraus und formt einen Galgenstrick. Daneben steht eine halbleere Falsche Absinth die mir zulächelt, sie krönt die drei Flaschen Rotwein die leer unter dem Tisch liegen, und wiegt meine Seele in ei­nem warmen Bettchen aus Daunen. Lebe ich oder ster­be ich? Der aus der Steinzeit übriggebliebene Nachbar klingelt und beschwert sich lautstark über die »Neger­musik«. Ich hätte grosse Lust ihm eine reinzuhauen...</description>
    <dc:creator>Anarchist</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Anarchist</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-29T22:28:00Z</dc:date>
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    <title>Wie dickes dunkles Blut</title>
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    <description>sehen die Tropfen aus die der Rotwein an den Rand des Glases heftet. Sie rinnen durch meine Kehle so weich und rund, düfte nach Johannisbeeren und Brombeeren, nach Schlachthof und nach Schreien in der Dunkelheit. Ich lege mich aufs Bett und überlege was ich morgen tun werde, es wird kaum etwas dabei rauskommen, ich weiss das, und versuche trotzdem einen Sinn im Morgen auszumachen. Ich mach noch eine Flasche auf, Cianti Classico, es wird nicht die letzte für diese Dunkelperiode sein, die ja jetzt im späten November so angenehm lange anhält. Morgen werde ich darüber schreiben welche Gedanken meine promillegeschwängerte Nacht gebahr.</description>
    <dc:creator>Anarchist</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Anarchist</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-28T23:36:00Z</dc:date>
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