Ich werde ihn töten, ich schwöre.
Den der in mir wohnt, diesen elenden Dämon der mich ein ums andere Mal in die Irre führt, der mir Frau und Kind gestohlen hat, der mich in ein Schwarzes Loch einpfercht und mir Abscheulichkeiten zum täglichen Mahl vorsetzt. Ich werde, bald schon, vielleicht am vierundzwanzigsten, den Dolch in seinen stinkenden Leib rammen. Dickflüssig rinnt der Saft aus meinen Eingeweiden, schwer als flössen Berge aus mir heraus. Worte sind nichts von Bedeutung für ihn, er reimt seinen Hass in Dimensionen die Ozeane aus Blut gebaren, tausendmal. Hängt ihn höher, lächle ich, du mein Feind, du mein Schicksal, ich vermisse sie so sehr, die beiden die mein Alles waren, die beiden ohne die mein Leben nicht die Fluse auf dem Teppich wert ist. Ich werde dich töten, Dämon in mir!
Anarchist - 3. Dez, 00:22
